Quelle: Google Earth View 

Im Kampf gegen die globale Erwärmung stehen von Menschen verursachten Treibhausgasemissionen im Mittelpunkt. Gerade die IT-Branche spielt eine wesentliche Rolle, sowohl als Verursacher, als auch durch Innovationen, die helfen, Emissionen zu reduzieren. Google hat frühzeitig seine Verantwortung erkannt – und ist bereits seit 2017 klimaneutral.

Internet und IT-Branche mit größtem Potenzial 

Die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels sind unübersehbar. Während Regierungen auf der ganzen Welt um Klimaschutzziele ringen, ergreift der Privatsektor aktiv wirksame Maßnahmen. Einer der potenziell mächtigsten Akteure dabei ist der IT-Sektor. Zugleich steht der IT-Sektor wegen seines prognostizierten Wachstums vor einer besonders großen Herausforderung, Treibhausgase zu vermeiden. 

“ICT has the potential to maintain global CO2e emissions at 2015 levels, decoupling the past pattern where each 1% of growth in GDP equated to an 0.5% increase in CO2e emissions, and promote sustainable growth through 2030”, schreibt die Global Enabling Sustainability Initiative (GeSI) auf smarter2030.gesi.org

Die digitalen Technologien können somit einen entscheidenden Einfluss darauf haben, dass die Agenda 2030 erfüllt wird. Dies erfordert jedoch, dass sowohl der IT-Branche als auch die Schlüsselsektoren, die diese Technologien einsetzen, diese Agenda bewusster in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit stellen. 

Klimaschutz ist für alle Unternehmen relevant

Generell stehen Unternehmen aller Branchen gestiegenen Anforderungen bezüglich des Klimaschutzes gegenüber. Sei es die Berichtspflicht über “nichtfinanzielle Informationen”, die seit 2017 für große Unternehmen sowie Finanz- und Versicherungsunternehmen innerhalb der EU gilt. Seien es die Forderungen seitens der Stakeholder und Shareholder. Dabei geht es nicht nur um betrieblichen Aspekte von Nachhaltigkeit, sondern um die gesamte Wertschöpfungskette. 

Google ist der weltweit größte kommerzielle Abnehmer von erneuerbaren Energien

IT-Dienstleistungen und -Produkte wie die Herstellung und das Betreiben von Geräten, Rechenzentren und der damit verbundenen Infrastruktur verbrauchen enorme Mengen an Energie. Angesichts der zentralen Rolle des Sektors begann Greenpeace vor zehn Jahren, die Energiebilanzen von Unternehmen des IT-Sektors zu vergleichen. In einer Studie von Greenpeace USA (2016) wird sichtbar, dass Google unter den Tech-Unternehmen an vorderster Front steht, wenn es um die Nutzung von Erneuerbaren Energien steht. Bereits 2012 hat sich Google zum Ziel gesetzt, 100% des Energiebedarfs durch erneuerbare Energien abzudecken. 

Dieses Ziel wurde im Jahr 2017 erreicht. Das bedeutet, dass Google jährlich die weltweit verbrauchte Menge an Energie entweder aus erneuerbaren Ressourcen einkauft oder die Emissionen über Zertifikate ausgleicht. Google ist der weltweit größte Einkäufer für Erneuerbare Energien und erwirbt jährlich mehr als 2,6 Gigawatt erneuerbare Energie (Stand 2016). Das Unternehmen berichtet, dass durch die vertragliche Zusicherung der Abnahme von erneuerbaren Energien weltweit den Bau von Projekten vorantreiben und mehr als 3,5 Milliarden Dollar an Kapitalinvestitionen von Projektentwicklern im Bereich der erneuerbaren Energien generiert werden würden.

Signifikante Energieeinsparungen dank Machine Learning

Darüber hinaus setzt Google auf effiziente Rechenzentren – zugunsten seiner Kunden und der Umwelt. Bereits vor mehr als einem Jahrzehnt hat das Unternehmen begonnen, seine  Rechenzentren zu optimieren, beispielsweise mithilfe von Machine Learning. Mittlerweile gehören sie zu den effizientesten der Welt und ihre Umweltbilanz verbessert sich laufend bei gleichzeitig steigender Nachfrage und Auslastung. Im Schnitt verbraucht ein Google-Rechenzentrum 50% weniger Energie als ein konventionelles Rechenzentrum. Ein beträchtliches Einsparungspotenzial vor dem Hintergrund, dass auf Rechenzentren ungefähr 2% des weltweit verbrauchten Stroms entfallen. 

Weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit bei Google finden Sie im Google Environmental Report 2019

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