Die Bühne auf der Google Cloud Next '18 London war durchaus beeindruckend. Besonders spannend fanden wir die Talks zu BigQuery, GIS-Funktionalitäten und Machine Learning. Wenn man schon mal in London ist, darf ein bisschen Sightseeing natürlich nicht fehlen.

Samuel Oey und Clemens Gerth waren Anfang Oktober in London auf der Google Cloud Next ‘18 und haben sich umgehört, was sich im Google Cloud-Universum in letzter Zeit so getan hat. Ihre Insights drehen sich um Geodaten, den GCP Marketplace und Istio.

Geo Data Insights auf dem Vormarsch

Daten, Daten und noch mehr Daten: Was wir bei Ubilabs unter dem Begriff Location Intelligence bearbeiten, heißt bei Deloitte “Urban Mobility Intelligence” – und auch sonst sind Geo-Daten ein heißes Thema. Beispielhafte Präsentationen zu BigQuery, GIS-Funktionalität und Machine Learning (wie von Geotab) lassen erahnen, welche Möglichkeiten für die zukünftige Mobilitäts-, Verkehrs- und Stadtplanung entstehen, sobald anonymisierte Bewegungs- und Frequenzdaten in ausreichender Qualität zur Verfügung stehen.

Mit dem GCP Marketplace zeigt Google das Plattform-Potential für Fremdanbieter

Mit dem GCP Marketplace bietet Google Fremdanbietern die Möglichkeit, ihre Software direkt über die Google Cloud Platform zu vertreiben. Man kann sich das vorstellen wie einen App-Store für serverseitige Lösungen. Der Marketplace besticht durch seine Einfachheit: Auf Knopfdruck erhält man u.a. fertige Wordpress-, Jenkins-, MongoDB-Installationen in der GCP-Infrastruktur. Damit wird die Funktionsvielfalt von über 90 Google Cloud-Produkten um mehr als 160 Produkte und Services von Fremdanbietern erweitert.

Istio

Interessant waren auch die Ankündigungen zu Istio, einer offenen Plattform zum Verbinden, Überwachen und Schützen von Mikrodiensten. Google knüpft an die sehr erfolgreiche Strategie von Kubernetes an und veröffentlicht wesentliche Kernfunktionen als Open-Source-Software.

Digitalisierung in London

Nicht nur die Google Cloud Next, auch England an sich hat uns einige Denkanstöße gegeben, wie digitale Dienste eingesetzt werden können: von Taxidiensten wie Uber und Via über die Bezahlung von Parkplätzen via Smartphone bis hin zu kleinen Restaurants, die inzwischen komplett auf Bargeld verzichten. Tolle, komfortable Lösungen, für die wir uns auch in Deutschland noch mehr Experimentierfreude wünschen.